Paris
Was anschauen, was tun?
Ihren Aufenthalt planen
Ein Spaziergang durch Marais :
Nahegelegene Sehenswürdigkeiten
Hotels in der Umgebung
-
Castex Hotel ab115 €
Buchen -
Auberge Flora ab149 €
Buchen -
Pratic Hotel ab97 €
Buchen
Nahegelegene Freizeitangebote
Die 0 Freizeitmöglichkeiten in ParisRestaurant in der Nähe von
-
L'Osteria
Cotation :
Type de cuisine : italienisch -
Villaret
Cotation :
Type de cuisine : traditionell -
Ambassade d'Auvergne
Cotation :
Type de cuisine : regional
Ein Spaziergang durch Marais
Ein Spaziergang durch Marais
Fußgänger, 5 km, 1 tagLe Marais war noch vor 50 Jahren ein verwahrlostes und verrufenes Viertel - jetzt ist es jedoch eines der Schmuckstücke der Stadt. Restauriert im Rahmen einer Initiative des ehemaligen französischen Ministers für Kultur, André Malraux, ist es eines der wenigen Pariser Stadtviertel, das von der Umgestaltungswut Baron Haussmanns verschont geblieben ist...
Tour durch hinzufügen zum Reiseführer ändern
Die Place des Vosges, die Rue des Francs-Bourgois, die Stadtpalais Hôtel de Soubise, Hôtel Salé und Hôtel de Rohan versetzen uns geradewegs ins 17. und 18. Jh., in die Zeit des Absolutismus und der Aufklärung. Aber auch die Gegenwart hat in den alten Straßen und Residenzen sowie auf den Plätzen Einzug gehalten: Designerboutiquen, Kunstgalerien, Restaurants und Märkte machen das Marais zu einem besonders lebendigen und angesagten Stadtviertel.
Die Anlage dieses weiträumigen Platzes, der vermutlich auf einen Entwurf von Métezeau zurückgeht, wurde von Heinrich IV. in Auftrag gegeben. Nach seiner Fertigstellung 1612 wurde der Place Royale Treffpunkt der eleganten Welt zu höfischen Paraden, Festlichkeiten und Duellen. Seinen heutigen Namen erhielt er im Jahr 1800, zu Ehren des Departements, das als erstes seine Steuern gezahlt hatte. Der quadratische Platz ist umgeben von 36 Häusern, die noch heute aussehen wie damals: Fronten aus Naturstein und einer Backsteinverblendung, zwei Stockwerke über einem Arkadengeschoss, darüber ein steiles Schieferdach mit Lukarnen, Hinterhöfe und Gärten. Sein Stil erinnert an die "Plazas Mayores" der kastilischen Städte. Dem Pavillon des Königs steht symmetrisch der schlicht verzierte Pavillon der Königin gegenüber. Mitten auf dem Patz lädt ein kleiner Park an schönen Tagen zu einem geruhsamen Aufenthalt ein. Unter seinen schattigen Arkaden warten sonntags kleine Bands mit einem improvisierten klassischen Konzert auf. Die Schaufenster der Kunstgalerien und Antiquitätenläden hingegen locken die Passanten an. Einige berühmte Persönlichkeiten hatten ihren Wohnsitz an diesem Platz: Madame de Sévigné wurde in Nr. 1 geboren, Théophile Gautier und Alphonse Daudet lebten in Nr. 8, Marion Delorme in Nr. 11, Bossuet in Nr. 17, Richelieu in Nr. 21 (zwei Duellanten bezahlten für die Frechheit, sich ausgerechnet unter seinem Fenster zu duellieren, nachdem er kurz zuvor Duelle verboten hatte, mit ihrem Leben). Nicht zu vergessen Victor Hugo, der in Haus Nr. 6 lebte.
Hôtel et musée Carnavalet
Rue des Francs-Bourgeois
Der Name dieser Verkehrsader geht auf die Zeit zurück, als 1334 hier Armenhäuser gegründet wurden, deren Bewohner so arm waren, dass sie von Steuern befreit waren. Sie wuden francs-bourgois genannt. Im Hof von Haus Nr. 8 ist noch eine alte Kurzwarenhandlung zu bewundern. Bemerkenswert auch die zahlreichen Stadtpalais: Hôtel Carnavalet, Hôtel d'Albret (Nr. 31) aus dem 16. Jh., Hôtel de Coulanges (Nr. 35-37) mit einem hübschen kleinen Rosengarten, Hôtel de Sandréville (Nr. 26) und Hôtel d'Alméras (Nr. 30), dessen Portal ein Widderkopf ziert.
Wie schon das Hôtel de Soubise wurde auch dieses Palais 1705 von P.-A. Delamair im späten Louis-quatorze-Stil erbaut. Vier Kardinäle der Rohan-Dynastie, die Straßburger Fürstbischöfe waren, wohnten nacheinander darin. Im Innern führt eine schöne Treppe zu den Gemächern. In den ersten Salons sind schöne Tapisserien aus Beauvais zu sehen. Die Innenausstattung geht auf die Zeit um 1750 zurück. Besonders sehenswert sind der Goldene Salon, das Affenkabinett und die Holztäfelungen der kleinen Schlafzimmer.
Im Hôtel Salé (17. Jh.) sind zahlreiche Gemälde untergebracht, die die künstlerische Entwicklung und den Lebensweg Picassos dokumentieren. Das Museum enthält eine außergewöhnliche Sammlung von Skulpturen, Zeichnungen und Drucken sowie Keramiken des Meisters aus Malaga. Gezeigt wird auch die private Sammlung des Künstlers, die aus etwa 50 Werken von ihm bewunderter Künstler besteht (Braque, Cézanne, Rousseau, usw.).
Die zunächst Ludwig dem Heiligen geweihte Kirche wurde 1627-1641 nach dem Vorbild der Kirche Il Gesù in Rom in barockem Stil erbaut. Nach der Zerstörung der benachbarten Kirche Saint-Paul Ende des 18. Jh. erhielt sie ihren heutigen Namen. Die Fassade mit ihren Stockwerken verschiedener Ordnung verdeckt den Blick auf die Kuppel. Die Gottesdienste im 17. Jh. hatten unter der musikalischen Leitung von Marc-Antoine Charpentier einen eher theatralen Charakter. Die reiche Innenausstattung ging während der Französischen Revolution verloren, sehenswert ist jedoch die marmorne Schmerzensreiche Muttergottes von Germain Pilon.
Im kleinen Viertel zwischen den Rues des Jardins-Saint-Paul, Charlemagne, Saint-Paul und Ave-Maria gruppieren sich die Häuser und Antiquitätengeschäfte um lauschige Innenhöfe.

Français
English
Español
Italiano
